Demenz: Selbstbestimmt im Alltag


Lebenssituation von Demenzkranken
Demenz: Selbstbestimmt im Alltag

Demenzkranke Menschen sollen in einem Wohnquartier selbstbestimmt leben können, so lautet das Fazit einer Studie der Evangelischen Hochschule Darmstadt mit Unterstützung der Hans- und Ilse-Breuer-Stiftung.

Demenzkranke respektieren

Die Studie widmete sich der subjektiven Perspektive von Menschen mit Demenz in zwei ambulant betreuten Wohngemeinschaften in Darmstadt im Zeitraum 2007 bis heute. Ziel war es, Erkenntnisse über die subjektive Einschätzung der aktuellen Lebenssituation der Menschen mit Demenz zu erhalten, um eine demenzfreundliche Wohnanlage zu entwickeln. Es kamen Menschen mit Demenz sowie deren Angehörige und Betreuer zu Wort.  
Es zeigte sich, dass es dringend notwendig ist, einen erweiterten Blick auf Menschen mit Demenz einzunehmen, der über die medizinische Perspektive hinausgeht und die sozialen und psychischen Aspekte in den Vordergrund stellt. Demenz ist als Prozess zu verstehen: Nicht nur die Erinnerungsleistung nimmt ab, auch das Verhalten auf sozialer und  emotionaler Ebene ändert sich. Meist traut man demenzkranken Menschen nicht zu selbstständig zu entscheiden. Die Studie dagegen betrachtet Demenzkranke als entscheidungsfähige Subjekte.

Ambulant betreute Wohngemeinschaften

Es geht darum, ein Leben mit Demenz als eine Form des Altwerdens zu respektieren und die Betroffenen sowie ihre Angehörigen nicht länger zu stigmatisieren. Ambulant betreute Wohngemeinschaften sollen dies möglich machen. Diese Projekte sind längst keine exotischen Modellprojekte mehr. Mit ihnen soll sich das trägergesteuerten Versorgungssystem im Bereich der Altenhilfe zu einem nutzerorientierten System entwickeln.

News

Kein Survival-Schwimmen für Babys!
Kein Survival-Schwimmen für Babys!

Gefährlich statt lebensrettend

Videos von Babys, die scheinbar mühelos im Wasser treiben oder sich selbst retten, gehen in den sozialen Medien millionenfach viral. Doch steckt hinter dem sogenannten Survival-Schwimmen wirklich ein Sicherheitsgewinn – oder birgt der Trend sogar Risiken?   mehr

Tennis und Joggen bei Hüftarthrose
Tennis und Joggen bei Hüftarthrose

Nicht pauschal verbieten!

Viele Menschen mit Arthrose meiden Laufen, Tennis oder Skifahren aus Angst vor weiterem Gelenkverschleiß. Neue Studiendaten machen jedoch Hoffnung: Bestimmte belastende Sportarten scheinen das Risiko für einen Gelenkersatz nicht zwangsläufig zu erhöhen.   mehr

So kommen Beinvenen in Schwung
So kommen Beinvenen in Schwung

Für alle, die viel stehen müssen

Wer beruflich viel stehen muss, mutet seinen Beinvenen einiges zu. Mit den richtigen Schuhen und Strümpfen, kalten Duschen und einfachen Übungen lässt sich die Venengesundheit fördern.   mehr

Nur ein Medikament oder schon Doping?
Blick auf die Beine des Teilnehmerfeldes bei einem Stadtlauf.

Strenge Regeln selbst im Freizeitsport

Wettkämpfe sind nicht nur dem Spitzensport vorbehalten. Auch viele Freizeitsportler*innen messen sich gerne, etwa beim Marathon oder bei Radveranstaltungen. Aber Vorsicht: Auch für sie gelten Anti-Doping-Bestimmungen. Und die sind oft strenger, als vermutet.   mehr

Schützt Lithium vor Demenz?
Schützt Lithium vor Demenz?

Behauptung im Netz

Lithium ist ein starkes Medikament gegen schwere psychische Erkrankungen. Im Netz kursiert aber auch die Behauptung, dass Lithium in geringen Dosen Demenz vorbeugen kann. Was ist dran?   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Apotheke Warburger Straße
Inhaber Hubertus Welling
Telefon 05272/39 22 63
Fax 05272/39 22 65
E-Mail apowarstr@gmx.de